Muster weiterbildungsordnung hessen

Die DDR startete in den 1960er Jahren ein eigenes standardisiertes Bildungssystem. Das ostdeutsche Pendant zu Grund- und Sekundarschulen war die Polytechnische Oberschule, die alle Schüler im Alter von 6 bis 16 Jahren zehn Jahre lang besuchten. Am Ende des 10. Jahrgangs wurde eine Abschlussprüfung angesetzt. Je nach Ergebnis kann ein Schüler wählen, ob er eine Ausbildung abschließt oder für weitere zwei Jahre eine Lehre macht, gefolgt von einem Abitur. Wer sehr gute Leistungen zeigte und Loyalität zur Regierungspartei an den Tag legte, konnte in die Erweiterte Oberschule wechseln, wo er nach zwölf Schuljahren sein Abitur ablegen konnte. Obwohl dieses System Anfang der 1990er Jahre nach der Wiedervereinigung abgeschafft wurde, beeinflusst es weiterhin das Schulleben in den ostdeutschen Bundesländern. [Zitat erforderlich] Eine Ausbildungsstätte kann nicht nur der einzelne Ausbildungsbetrieb sein, sondern auch ein Zusammenschluss mehrerer Unternehmen, die zusammenarbeiten, um die Anforderungen der Ausbildungsordnung (Netzwerkausbildung – Verbundausbildung) zu erfüllen. Teile der betrieblichen Ausbildung können in Institutionen der Wirtschaft durchgeführt werden, die öffentlich gefördert werden (überbetriebliche Berufsausbildungenstätten).

Darüber hinaus können privat geführte Bildungseinrichtungen auch betriebliche Schulungen durchführen, um den Mangel an Ausbildungsplätzen auszugleichen. Die ELEMENT-Studie befasste sich mit Determinanten akademischer Leistungen in Berlin. Es wurde in Berlin durchgeführt, wo einige der Schüler nach der 4. Klasse an einem Gymnasium begannen, während andere bis zur 6. Klasse in der Grundschule blieben und nach der 6. Klasse an verschiedenen Schulen begannen. Faktoren, die mit akademischen Leistungen korreliert sind, sind in der Regel miteinander verknüpft (das bedeutet, dass sie auch mit anderen Faktoren korreliert sind, die die akademische Leistung bestimmen). Die Anzahl der Bücher, die beispielsweise den Eltern eines Schülers gehören, hängt mit der Erziehung der Eltern zusammen. Aus diesem Grund wurde eine multiple Regressionsanalyse verwendet. Multiple Regression ermöglicht es uns, den Einfluss einer Variablen zu verstehen, wenn die anderen Variablen fixiert gehalten werden. Während des Deutschen Reiches konnten die Kinder nach dem Besuch einer privat geführten, aufgeladenen “Vorschule”, die damals eine andere Art von Grundschule war, direkt in die Sekundarschule gehen.

Die Weimarer Verfassung verbot diese, da sie sie als ungerechtfertigtes Privileg empfinden, und das Grundgesetz enthält immer noch die Verfassungsregel (Art. 7 Abs. VI), wonach die Vorschulen abgeschafft bleiben sollen. Neben der Schul- und Hochschulpolitik sind Kunst und Kultur die dritten Schwerpunkte der Koordinierungsarbeit der Ständigen Konferenz. Um den kulturpolitischen Belangen der Länder als Kernelement der verfassungsrechtlich garantierten Kulturhoheit der Länder noch mehr Sichtbarkeit zu verleihen und deren Status in der öffentlichen Wahrnehmung zu verbessern, hat die Ständige Konferenz beschlossen, eine eigene Kulturministerkonferenz (Kulturministerkonferenz – Kultur-MK) einzurichten. Die Kultur-MK hat ihre Arbeit am 1. Januar 2019 aufgenommen. Neben den Hochschulen, zu denen allen der Zugang offen steht, gibt es einige spezialisierte Einrichtungen mit eingeschränktem Zugang, die von Bund und Ländern unterhalten werden.

Dazu gehören die Universitäten der Bundeswehr und der Verwaltungsfachhochschulen. Schließlich gibt es in Deutschland staatlich anerkannte Hochschulen, die unter kirchlicher oder privater Trägerschaft stehen. Die deutsche Sekundarschule umfasst fünf Schularten. Das Gymnasium soll die Schüler auf die Hochschulbildung vorbereiten und schließt nach der 13. Klasse mit dem Abitur ab. Die Unterschiede zwischen den sozialen Klassen in der Bildungsleistung sind in den deutschen Großstädten viel ausgeprägter als in den ländlichen Teilen Deutschlands.